Thema: Reim & Flow Techniken

Reimtechnik Standardreim
Ein Reim gilt als Standardreim, wenn das Reimen zweier Wörter unmittelbar ersichtlich und leicht zu erkennen ist.

Reimtechnik Zweckreim
Ein reimendes Wort, das anscheinend nur an seiner Stelle im Text auftaucht um seine Funktion als Reim auszuführen, aber vom Sinn her nicht richtig in den Text passen will.

Reimtechnik Doppelreim
Immer das letzte Wort einer Zeile (bzw. mindestens zwei der letzten Silben) reimt sich auf das letzte Wort der folgenden Zeile, wobei immer 2 oder mehrere Zeilen ein Reimpaar bilden, bei dieser Art des Reims spielen Neologismen eine große Rolle. Der deutschsprachige Ausdruck für einen Mehrfachreim ist eigentlich reicher Reim.

Reimtechnik Kombinationsreim (Dreier, Vierer, ...)
Das letzte Wort einer Zeile reimt sich auf das letzte Wort der folgenden Zeile, die wiederum auf das letzte Wort der folgenden Zeile reimt u.s.w.

Reimtechnik Durchgezogener Reim
Ein einfacher oder mehrsilbiger Reim auf dieselbe(n) Endungen, läuft durch 4, 6, 8 usw. aufeinander folgende Zeilen.

Reimtechnik Rekursiver Reim
Steht nach einem Double am Anfang der nächsten Zeile und reimt sich noch einmal auf die Silbe(n) des Doubles.

Reimtechnik False Way
Eine Zeile und der Anfang der folgenden werden so gebaut, dass vom Reim und Sinn der Eindruck entsteht in der zweiten Zeile müsse am Ende ein Standardreim stehen. Stattdessen benutzt der Rapper aber ein ganz anderes Wort, das vom Sinn her auch richtig ist, sich aber nicht reimt.

Reimtechnik Tag
Das letzte Wort einer Zeile wird 4-8 mal wiederholt und ist dabei an das eigentliche Reimwort angehängt.

Reimtechnik Vorgezogener Reim
In der ersten Zeile wird das Reimwort in den ersten halben Takt gestellt, vorzugsweise dann bis zur Vollendung des Taktes eine Pause gemacht, und dann eine normale Zeile angehängt, mit dem Reimwort am Ende.

Reimtechnik Unreiner Reim
Bei dem unreinen Reim werden die jeweils am Ende stehenden Worte eines Verses zwar unterschiedlich geschrieben, hören sich aber ähnlich an. Besonders aufwendig ist diese Technik bei mehreren Wörtern am Ende.

Flowtechnik Normal
Der Rapper spricht schlicht im Takt. Eine einfache und häufig gefundene Variante.

Flowtechnik Doubletime
(auch bekannt als Halftime): Der Rapper „flowt“ doppelt so schnell, wie man die normale Geschwindigkeit ansetzen würde. Diese Technik erfordert etwas Übung, damit man weder den Takt verfehlt, noch akustisch unverständlich wird. Es gibt mittlerweile viele Rapper, die diese Technik benutzen.

Flowtechnik Tripletime
Die Königsdisziplin im Schnell-Rappen. Der Rapper „flowt“ dreimal so schnell, wie man die normale Geschwindigkeit ansetzen würde. Wird immer wichtiger bzw. häufiger.

Flowtechnik Gesang
Der Rapper flowt (teilweise auch schnell) seinen Text, wobei er mit seiner Stimmlage eine Melodie abläuft. Unterscheidet sich zum normalen Singen dadurch, dass der Gesang beim „flown“ meistens schneller ist, dafür die Melodie wenig kompliziert ist. Findet sich oft in Hooklines.

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